judicious use

I’m thinking about it. Judicious use.

Ver·nunft
/Vernúnft/
Substantiv, feminin [die]

geistige Fähigkeit des Menschen, Einsichten zu gewinnen, sich ein Urteil zu bilden, die Zusammenhänge und die Ordnung des Wahrgenommenen zu erkennen und sich in seinem Handeln danach zu richten
„die menschliche Vernunft“

Was für ein eingebildeter Unsinn.

OpenJ9 versus HotSpot JVM

OpenJ9 ist eine alternative Implementation der offiziellen Oracle HotSpot JVM engine. OpenJ9 stammt aus IBM’s Java SDK/IBM J9 und reicht zurück zu OTI Technologies Envy Smalltalk.

Während OpenJ9 im Speichermanagement die Nase vorn hat, sind die z.B. von adoptopenjdk (u.a.) angebotenen Versionen von OpenJDK, der freien Implementation des offiziellen Oracle JDK’s (inklusive HotSpot JVM engine), in der Ausnutzung vorhandener CPU-Leistung führend.

Die verschiedenen über SDKMAN! angebotenen JDK-Distributions finden sich unter https://sdkman.io/jdks.

Für Entwickler ist es neben den Vorzügen besserer Ausnutzung der für ein Projekt vorhandenen Hardware aber auch entscheidend, wie das Buildtool (z.B. gradle), ein Framework (z.B. Spring), dessen Versionskontrolle (z.B. Spring Boot) und die zusätzlich eingebundenen, externen Libraries (z.B. Lombok u.a.) inklusive aller Annotationen sich mit der jeweiligen JVM verhalten. Auch hier liegen trotz aller Hilfen durch das Framework und eine moderne IDE wieder genug Stolperfallen versteckt, um stundenlang an einer Zeile Code zu knabbern…

Licht im Dunkel

Bedruckte Stoffmasken. Ja, Burkas sind verboten, und ja, Spuckschutzmasken müssen jetzt alle tragen – klingt komisch, ist aber so.

Das ist natürlich auch eine Möglichkeit: weder China noch die U.S.A. sind schuld an der Pandemie. Das Ganze ist ein Trick der Marketing-Industrie, wieder etwas Schwung in deren abflautenden Printmedien-Bereich zu bringen. Gutes Stichwort dabei: „Bereiten Sie sich auf die ‘neue Normalität‘ vor“.

Ich war gestern in Würzburg, nur fünf Minuten bei Uhren-Zorn – und fast der einzige, der durchgängig eine Maske getragen hat. Die Leute sitzen und laufen in der völlig überlaufenen Stadt „in der alten Normalität“ herum – und das in einem Hochrisikogebiet wie Bayern, vergleicht man die Zahlen mit viel größeren Ländern (Slowenien, Kroatien uva.). Scheint in Stuttgart ebenso zu sein: offizielle Sperrstunde 0:30 Uhr. Die Kneipengänger gehen jetzt dafür regelmäßig unter der Woche erst um 5:30 Uhr nach Hause, das Personal verdient damit unter der Woche so viel wie vor der Pandemie nur am Wochenende (Fr., Sa.). Erinnert an die rauschenden 20er Jahre. Oder natürlich an die ständig parate Gasmaske ein paar Jahre später.

Das alles sind die Fakten in Deutschland, nicht das, was im Fernsehen vermerkelt und versödert wird. So unähnlich ist der Regierungs-Kokon den Reichsbürger-Verschwörungsgruppen nicht. „Sapere aude“ sagte dazu Kant im Dezember 1784 und gab der in Vergessenheit geratenden Aufklärung einen Ton.

„Von der Wahrheit haben wir oft nur einen Schimmer. Doch wahr ist: nah ist sie uns immer.“ – war auf einem Bild mit Huhn gestanden, das meine Mutter jahrelang in Gaibach hängen hatte. Das war Teil einer ganzen Reihe von Huhn-Gemälden von Peter Gaymann. Der macht aktuell eine Vernissage „Virus-Visionen“ im Buchheim-Museum in Bernried.

Einfach leben!

„Die Stadt ist eine Anomalie die nicht der menschlichen Natur entspricht.“ (arte, Einfach leben!, Sa., 5.09.2020, 12:00 Uhr)

Die gute Léa Brassy erklärt uns da das einfache Leben und hat viele „Wir müssen“-Sätze auf Lager, während sie Bauern auf Tahiti interviewt und beim Apnoe-Tauchen zu sich selbst findet. Alles nett, Tahiti mit dem Flugzeug angesteuert, mit Plastikyacht um die Insel gedieselt (aber schön Müsli gefuttert), sich selbst erfahren beim ursprünglichen Fische-Harpunieren und die Logos der neuen Plastikboards, Taucherflossen, Gummianzüge und so weiter brav in die Kamera gehalten. Und live aus der Konserve erlebt der TV-Konsument ihren inneren Kampf mit dem Untergang der Menschheit. Nein, nicht der Natur; die Natur überlebt die Menschen und auch die Extremsportler.

Ich weiß auch nicht, woran die Erde untergeht.

Folgt man den facebook-Einträgen, Twitter-Nachrichten und Instagram-Posts der guten Frau finden sich einige Schuldige. Nicht die Serverbetreiber von facebook, Twitter und Instagram, nicht die Medienanstalten, sondern die Ölbohrfirmen, die die ganzen Plastiksachen herstellen, die unter anderem beim Extremsport, beim Interneten und Filmedrehen konsumiert werden usw.

Also bitte… wir sind alle wir!

Auch!

Nur mit Prinzen und Prinzessinnen ist kein Staat zu machen – und aus einer Made wird kein Schmetterling, auch nicht mit viel Speck.

Bei aller Esoterik: Plastik, IKEA-Pressspan und perfekt homogene industrielle Formen und Farben wirken sicher anders auf den Charakter ein als Feuer, Wasser, Erde, Luft, Stein, Holz und Stahl.

A journey in the pursuit of excellence

Mein Leben in der IT. Jeder Arbeitstag eine Berg- und Talfahrt. Heute mal wieder ein Ausblick von der Bergspitze über die Täler:

“The key to pursuing excellence is to embrace an organic, long-term learning process. Usually, growth comes at the expense of previous comfort or safety.”
― Josh Waitzkin, The Art of Learning: A Journey in the Pursuit of Excellence

Gefunden habe ich das Zitat bei Frau Naysan Saran. Gesucht hatte ich ein Fundstück auf Ihrer Website – wieder einmal: wie man präzise und mit wenig Aufwand unter Linux multiple Dateien durchsucht und dort Ersetzungen vornimmt (eine der vielzähligen Möglichkeiten):

$ grep -rl "old_string" . | xargs sed -i 's/old_string/new_string/g'

Danke dafür!

Hinweise:

  • grep benötigt zur Maskierung („Escapen“) mit dem Backslash „\“ im Suchstring die Option „-E“ (ERE – Extended Regular Expression)
  • der Backslash „\“ zum Maskieren („Escapen“) ist u.a. auch bei runden Klammern im String-Parameter von sed notwendig
  • mit dem Parameter –no-messages wird zusätzlich die Ausgabe von Fehlern im o.g. grep-Befehl unterdrückt

Sind sehr viele Dateien betroffen, lohnt es sich vom zeitlichen Aufwand erheblich, ein find davor zu schalten, z.B.:

$ find . -type f -name "*.php" | xargs grep -El --no-messages "header \(\"HTTP" | xargs sed -Ei 's/header \(\"HTTP/header\(\"HTTP/g'

Zum Thema tar-Archiv und bestmöglicher Kompression mit lzma2:

$ XZ_OPT=-9 tar -xvJf xz_file_name.tar.xz

oder einfach nur komprimieren:

$ xz -zv file_name

und dekomprimieren:

$ xz -d file_name.tar.xz

Hinweis: komprimierte Archive lassen sich mit

$ tar --diff --file=archive.tar.xz -C folder_name

nicht mit den Dateien bzw. Ordnern im Dateisystem vergleichen, das komprimierte Archiv kann dementsprechend auch nicht upgedatet werden. Bei einem 40GB-Archiv, in dem 59GB in 40090 Dateien

find /verzeichnis -type f | wc -l

unterteilt in  3339 Ordnern

find /verzeichnis -type d | wc -l

stecken, dauert das Dekomprimieren zum Abgleich auf einem ollen Server schon mal einige Zeit. Um diese zu messen, setzt man einfach ein time vor das Programm.

Der Vergleich selbst geht dann mit:

$ tar -dvf archive.tar
(aus dem Ordner heraus, mit dem verglichen werden soll)

Und das Faust’sche daran, wie üblich: ich bin mehr der Meer-Typ.

Das „Hyper Text Coffee Pot Control Protocol“…

Das HTCPCP/1.0 vom 1. April 1998 hat einen Nachfolger in RFC 7168 vom 1. April 2014. Die Entwicklung des Internets auf Siebenmeilenstiefeln. In Hobbes‘ Internet Timeline ist der erste am Netz der Netze angeschlossene Toaster bereits für 1990 dokumentiert.

In den Neunzigern des letzten Jahrhunderts waren Siemens, Mercedes, Bosch und die meisten anderen, die immer noch die „Liste der größten Unternehmen in Deutschland“ (laut Wikipedia) anführen, auch global bedeutende Firmen. Das hat sich aber drastisch geändert, in der Forbes-Liste darf man jetzt länger suchen…

Top 10 Firmen der Welt - ein Vergleich