Code!

„More time is spent reading code than writing code.“ Voll true, Alter.

Das heißt im Klartext, ein Programmierer – insbesondere ein guter – bekommt einen guten Stundensatz – gute Programmierer insbesondere einen sehr guten – um in dieser Zeit den Code zu lesen, den andere Programmierer bereits geschrieben haben.

Diese anderen Programmierer sind – wenn der Programmierer, der deren Code liest, ein guter ist – auch sehr gute Programmierer. Diese kosten sehr viel Geld pro Arbeitsstunde.

Schlechte Programmierer lesen – und verwenden – schlechten Code. Weil sie zu wenig guten Code zu Gesicht bekommen.

Und der Code ändert sich – bei guten Programmiersprachen – in regelmässigen Zyklen. Das ist nicht immer unter Beibehaltung von Abwärts-Kompatibilität möglich.

Manchmal kann so ein Monat für einen richtig guten Programmierer darin bestehen, fünf Zeilen Code zu schreiben.

Days in Presence

„No future“ hatten wir. John Simon Ritchie aka Sid Vicious von den „Sex Pistols“ starb Merton’s self-fullfilling prophecy durch Heroin, nachdem er die Gesamtschule, Fachoberschule und ein paar Monate Studium absolvierte, angeblich seine Freundin abstach, viel soff und weltweit auf vier Saiten rumklopfte.

„Fridays for Future“ (FfF) kämpft einen traurigen Kampf, von Politik und dem größten Teil der deutschen Ungemeinschaft alleingelassen – das zeigt nicht nur die sehenswerte Dokumentation Aufschrei der Jugend (wobei der Titel mich stark an Filme wie „Der Sieg des Glaubens“, „Triumph des Willens“ und „Der ewige Jude“ erinnert).

In der Jugend ist das Engagement dazu da. Müll aus dem Obervolkacher Wald herauslesen und mit Traktoranhängern auf die Deponie fahren, Anti-Atomtest-Demos („Fuck Chirac“) während des Volkacher Weinfestes, Anti-Kernkraft-Demos in Grafenrheinfeld, Diskussionen mit stolzen Besitzern neuer, immer dickerer Autos, weswegen die eigene „Ente“ (Citroen 2CV) besser sei und vieles mehr.

In der Jugend ist das Engagement dazu da? Nein. Die paar „Hanseli“, die sich aus Verzweiflung an der menschlichen Rotte umbringen, oder selbst zusammen rotten, um die eingemauerte Denke der „Schläfer“ um sie herum aufzuwecken, die quälen sich in allen Altersschichten durch das Leben. Solange, bis es endlich gelingt, die eigene Denke selbst eingemauert zu haben oder den Denkapparat in künstliches Koma zu versetzen. Oder nichts davon gelingt und man auch noch tiefenttäuscht verfrüht oder verspätet auf’s Totenbett krabbelt. Bitte keine Zwischenrufe mit Fallbeispielen von Leuten, die sich aus einem enttäuschenden Leben bis an irgendwelche vermeintlichen „Spitzen“ hochgearbeitet haben. Das führt doch zu nichts, wie wir offensichtlich täglich den Medien und Social Platituteforms entnehmen können.

Die falsche Grundannahme für solche Geister dabei wird sein, davon auszugehen, dass Gedanken ähnlich wie Kopf, Arme, Beine, Rumpf und Füsse doch über alle Menschen hinweg vergleichbar aussehen müssten. Vorsicht, hier könnte Rassenwahn angebracht sein: nicht verschiedene Hautfarben oder die Herkunft von einem anderen Fleckchen Land auf dem Mittelpunkt des Universums mögen uns unterscheiden, wohl aber die chaotisch unscharf belichtete Quantenchromodynamik im Gehirn jedes homo „sapiens“.

Maximal nur sehr wenigen gelingt es wohl, sich auf das Engagement zu fokussieren und darauf fokussiert zu bleiben – egal ob jung oder alt. Ein Weg mit Herz, wie Carlos Castaneda es umschrieb. Motivation ist die Vorstufe zu Engagement. Engagement ist die Vorstufe zur Hysterie. Gefährliche Terrains, jedes für sich. Da flippen die Subatome aus, oft wird erst zur Massenhysterie gleich geschaltet. Ganz gleich, ob sich die gleichgeschalteten Geister dann in einer Glaubensgemeinschaft von der katholischen Kirche über die Manson Family und den Trumpismus bis hin zum Nazi-Wahn wiederfinden oder nur Zweckgemeinschaften wie dem Bundestag, den Börsen-Yuppies oder den Benutzern amerikanischer Datenclouds („Coke zero white“).

Wissenschaftlich bewiesen ist unzweifelhaft: die Erde als Klumpen im Allüberall stört es nicht, das Geist-Syndrom. Das Universum stört es nicht. Das sind Fakten, die Professoren Gassner, Lesch uva. beweisen das alles ohne Geist – im Beweis, nicht beim Beweisen! Allerdings harren noch Beweise darauf, gefunden zu werden. Gehirnreizungen hat man noch nicht zu Ende analysiert, die Seele noch nicht einmal in einem wissenschaftlichen Beweis in Angriff genommen, sei sie auch das Hauptthema der Neurophilosophie. Philosophie an sich ist – und damit verdrängt sie die Hurerei auf den dritten Platz der ältesten Berufe – die Schöpfung von Fake-News, Sachen im Geist eben, nichts genaues beweist man nicht. Besserwissen für die Zukunft basiert auf Fake-News. Illegantes Theorem.

Scheiß auf Fridays for Future, denkt sich das FfF-Kiddie in den Phasen der Resignation. Denn schließlich reichen sechs Tage auch aus, um uns abzuschaffen, der eine Tag der Woche kann das nicht ändern – in und mit unserer Gesellschaft schon gleich gar nicht. Blut muss spritzen. Das ist die Evolution.

Gib Dich Ihr hin!

Gehen wir reisen, nutzen den sonnigen Südosten, Gemüse, das im Winter ohne Plastikplane wächst und die neue chinesische Freihandelszone „Regional Comprehensive Economic Partnership“ (RCEP).

See you there!

The meaning of life

Leider habe ich das erst jetzt gefunden, das hätte mich vor fünf Jahren auch schon erhellen können: in den google-Talks wurde endlich der Sinn des Lebens aufgedeckt. Und das von niemand geringerem als einem der größten Fachmänner für den Sinn des Lebens, John Cleese, welcher sich für den Monty-Python Film „The meaning of life“ bereits vor 1983 an den Recherchen zu diesem Thema beschäftigte:

„The more that we have a disrespectful attitude towards or own egos, I think, the happier life becomes.“„I was with a wonderful psychiatrist who said, that the moment that he knew someone in the group was getting more healthy, was, as they started laughing at their own behaviour; was a little daylight between themselves and their ego. So if we can laugh at ourselves, that can’t be a particular cruel thing to do, can it?“

Im folgenden zitiert Cleese Sammy Davis Jr.: „Boredom was a great help to creativity, because when you start getting bored without constant external stimulation, that’s when stuff starts coming up from the inside.“

John Marwood Cleese aus Weston-super-Mare, Somerset, England, wieder mit eigener Stimme: „You have to learn how to contact your own conscious and use it. […] You’ve got to be quiet. You can’t have a creative idea when you’re rushing around, answering your cell phone, looking at your watch, sending off email.“

Cleese beschäftigte sich tiefergehend mit der Verbindung seiner linken Gehirnhälfte (Mathematik, Latein, Justizrecht) mit seiner rechten (das „instinctive thing“, die Kreativität, welche er in seinem Fall herunter spielt: „I just discovered that I could write scetches, that made people laugh.“).

Er rät dazu, Entscheidungen hinaus zu zögern, so lange es geht: „When you have to make a decision, the first question you got to ask yourself is: when does this question has to be answered. And then you answer it – then. But you don’t answer it before, for two reasons: one is, you may get new informations, well that’s obvious. But the other is: the longer you leave it, the more chance your own concious has of coming up with some stuff.“ that means „if you stay with that uncertainty, the lack of resolution, then you’ll come up with better answers in the end.“

Seine Erfahrung in der Teamarbeit mit Graham Chapman, Michael Palin, Terry Jones, Eric Idle u.a. bringt Cleese ebenfalls zum Ausdruck: „The great thing about a team is, that the members of the team need to have completely different skills, not the same ones. There is no point of having a team with people who have the same skills.“

Es gibt auch hier wieder eine kurze Einführung in den Dunning-Kruger-Effekt: “In order to know how good you are at something requires almost exactly the same skills and aptitudes as it does to actually be good at it” so führt Cleese aus, “which means that if you’re absolutely no good at something, you lack exactly the skills and aptitudes that you need to know that you’re no good at it.”

Bezüglich aktueller Technologie versucht Cleese, Verständnis zu erlangen: „I’m reading a lot of stuff at the moment about how it is affecting us all. I’ve certainly come to the conclusion, that all this stuff about multitasking, is been shown by research, that it doesn’t work. You get less done and it takes you longer. But people run around talking about the fact they could multitask.“

Den Zusammenhang zwischen Zeitdruck und Kreativität fasst John Cleese aus seiner Sicht zusammen: „Normally, time pressure makes you anxious.
It’s essential in organisations that you have people who understand the process and I think when there is constant pressure that the people in charge frequently don’t understand: anxiety makes people go along more conventional lines.“

Quelle:

John Cleeses Buchempfehlung in diesem Zusammenhang:
Quiet: The Power of Introverts in a World That Can’t Stop Talking
(Susan Cain, englisches Original)
Still: Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt
(Übersetzerinnen: Franchita Mirella Cattani, Margarethe Randow-Tesch)
Technopoly: The Surrender of Culture to Technology
(Neil Postman)
So, anyway…
(John Cleese)

A journey in the pursuit of excellence (2)

Uns‘ WordPress läuft in einem docker-Container. Beim Upgrade der WordPress-Installation gehen bei dem ältlichen Server, der die docker-engine antreibt, gerne die Bilder verloren!

Hier zwei kurze Tipps zur Wiederherstellung für alle, die wie ich bereits zweimal das Backup des wp-content/uploads-Ordners vergessen haben:

for i in *.png; do docker cp $i www.gebsattel.rocks:/var/www/html/wp-content/uploads/2020/02/; done

kopiert die im Dateisystem des docker-Hosts gespeicherten png-Bilder in den jeweiligen Ablage-Ordner des WordPress-Systems

und

for file in ' '; do mv -i -- "$file" "${file// /-}"; done

sucht nach einem Leerzeichen in den Dateinamen und ersetzt diese mit einem Minus, wie es WordPress beim Upload auch tut.

Teil der Reihe „A journey in the pursuit of excellence

The new wisdom

Das Leben ist so einfach. „Cui bono?“ mag schon der römische Philosoph Marcus Tullius Cicero um 60 vor Christus, einer Zeit der Vielgötterei, gefragt haben. Nota bene: dieser äußerst kurze Satz mit dem innewohnenden Anstoss zu unendlich Viel-Osophiererei wird heutzutage oft gebraucht, um dem Verdacht unlauterer Vorteilnahme Ausdruck zu verleihen. Aber so gut wie es uns „uns‘ Rowbottom“, Influencerin und Marketing-Expertin, näher bringt, ist einfach Sahne.

Die hat aber auch… „deep passion for personal development & healing, having struggled with mental health issues most of her life.“

Der wichtigste Aspekt der Selbstliebe ist für mich die ordentliche, professionelle Selbstbefriedigung.