The meaning of life

Leider habe ich das erst jetzt gefunden, das hätte mich vor fünf Jahren auch schon erhellen können: in den google-Talks wurde endlich der Sinn des Lebens aufgedeckt. Und das von niemand geringerem als einem der größten Fachmänner für den Sinn des Lebens, John Cleese, welcher sich für den Monty-Python Film „The meaning of life“ bereits vor 1983 an den Recherchen zu diesem Thema beschäftigte:

„The more that we have a disrespectful attitude towards or own egos, I think, the happier life becomes.“„I was with a wonderful psychiatrist who said, that the moment that he knew someone in the group was getting more healthy, was, as they started laughing at their own behaviour; was a little daylight between themselves and their ego. So if we can laugh at ourselves, that can’t be a particular cruel thing to do, can it?“

Im folgenden zitiert Cleese Sammy Davis Jr.: „Boredom was a great help to creativity, because when you start getting bored without constant external stimulation, that’s when stuff starts coming up from the inside.“

John Marwood Cleese aus Weston-super-Mare, Somerset, England, wieder mit eigener Stimme: „You have to learn how to contact your own conscious and use it. […] You’ve got to be quiet. You can’t have a creative idea when you’re rushing around, answering your cell phone, looking at your watch, sending off email.“

Cleese beschäftigte sich tiefergehend mit der Verbindung seiner linken Gehirnhälfte (Mathematik, Latein, Justizrecht) mit seiner rechten (das „instinctive thing“, die Kreativität, welche er in seinem Fall herunter spielt: „I just discovered that I could write scetches, that made people laugh.“).

Er rät dazu, Entscheidungen hinaus zu zögern, so lange es geht: „When you have to make a decision, the first question you got to ask yourself is: when does this question has to be answered. And then you answer it – then. But you don’t answer it before, for two reasons: one is, you may get new informations, well that’s obvious. But the other is: the longer you leave it, the more chance your own concious has of coming up with some stuff.“ that means „if you stay with that uncertainty, the lack of resolution, then you’ll come up with better answers in the end.“

Seine Erfahrung in der Teamarbeit mit Graham Chapman, Michael Palin, Terry Jones, Eric Idle u.a. bringt Cleese ebenfalls zum Ausdruck: „The great thing about a team is, that the members of the team need to have completely different skills, not the same ones. There is no point of having a team with people who have the same skills.“

Es gibt auch hier wieder eine kurze Einführung in den Dunning-Kruger-Effekt: “In order to know how good you are at something requires almost exactly the same skills and aptitudes as it does to actually be good at it” so führt Cleese aus, “which means that if you’re absolutely no good at something, you lack exactly the skills and aptitudes that you need to know that you’re no good at it.”

Bezüglich aktueller Technologie versucht Cleese, Verständnis zu erlangen: „I’m reading a lot of stuff at the moment about how it is affecting us all. I’ve certainly come to the conclusion, that all this stuff about multitasking, is been shown by research, that it doesn’t work. You get less done and it takes you longer. But people run around talking about the fact they could multitask.“

Den Zusammenhang zwischen Zeitdruck und Kreativität fasst John Cleese aus seiner Sicht zusammen: „Normally, time pressure makes you anxious.
It’s essential in organisations that you have people who understand the process and I think when there is constant pressure that the people in charge frequently don’t understand: anxiety makes people go along more conventional lines.“

Quelle:

John Cleeses Buchempfehlung in diesem Zusammenhang:
Quiet: The Power of Introverts in a World That Can’t Stop Talking
(Susan Cain, englisches Original)
Still: Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt
(Übersetzerinnen: Franchita Mirella Cattani, Margarethe Randow-Tesch)
Technopoly: The Surrender of Culture to Technology
(Neil Postman)
So, anyway…
(John Cleese)

A journey in the pursuit of excellence (2)

Uns‘ WordPress läuft in einem docker-Container. Beim Upgrade der WordPress-Installation gehen bei dem ältlichen Server, der die docker-engine antreibt, gerne die Bilder verloren!

Hier zwei kurze Tipps zur Wiederherstellung für alle, die wie ich bereits zweimal das Backup des wp-content/uploads-Ordners vergessen haben:

for i in *.png; do docker cp $i www.gebsattel.rocks:/var/www/html/wp-content/uploads/2020/02/; done

kopiert die im Dateisystem des docker-Hosts gespeicherten png-Bilder in den jeweiligen Ablage-Ordner des WordPress-Systems

und

for file in ' '; do mv -i -- "$file" "${file// /-}"; done

sucht nach einem Leerzeichen in den Dateinamen und ersetzt diese mit einem Minus, wie es WordPress beim Upload auch tut.

Teil der Reihe „A journey in the pursuit of excellence

The new wisdom

Das Leben ist so einfach. „Cui bono?“ mag schon der römische Philosoph Marcus Tullius Cicero um 60 vor Christus, einer Zeit der Vielgötterei, gefragt haben. Nota bene: dieser äußerst kurze Satz mit dem innewohnenden Anstoss zu unendlich Viel-Osophiererei wird heutzutage oft gebraucht, um dem Verdacht unlauterer Vorteilnahme Ausdruck zu verleihen. Aber so gut wie es uns „uns‘ Rowbottom“, Influencerin und Marketing-Expertin, näher bringt, ist einfach Sahne.

Die hat aber auch… „deep passion for personal development & healing, having struggled with mental health issues most of her life.“

Der wichtigste Aspekt der Selbstliebe ist für mich die ordentliche, professionelle Selbstbefriedigung.

judicious use

I’m thinking about it. Judicious use.

Ver·nunft
/Vernúnft/
Substantiv, feminin [die]

geistige Fähigkeit des Menschen, Einsichten zu gewinnen, sich ein Urteil zu bilden, die Zusammenhänge und die Ordnung des Wahrgenommenen zu erkennen und sich in seinem Handeln danach zu richten
„die menschliche Vernunft“

Was für ein eingebildeter Unsinn.

OpenJ9 versus HotSpot JVM

OpenJ9 ist eine alternative Implementation der offiziellen Oracle HotSpot JVM engine. OpenJ9 stammt aus IBM’s Java SDK/IBM J9 und reicht zurück zu OTI Technologies Envy Smalltalk.

Während OpenJ9 im Speichermanagement die Nase vorn hat, sind die z.B. von adoptopenjdk (u.a.) angebotenen Versionen von OpenJDK, der freien Implementation des offiziellen Oracle JDK’s (inklusive HotSpot JVM engine), in der Ausnutzung vorhandener CPU-Leistung führend.

Die verschiedenen über SDKMAN! angebotenen JDK-Distributions finden sich unter https://sdkman.io/jdks.

Für Entwickler ist es neben den Vorzügen besserer Ausnutzung der für ein Projekt vorhandenen Hardware aber auch entscheidend, wie das Buildtool (z.B. gradle), ein Framework (z.B. Spring), dessen Versionskontrolle (z.B. Spring Boot) und die zusätzlich eingebundenen, externen Libraries (z.B. Lombok u.a.) inklusive aller Annotationen sich mit der jeweiligen JVM verhalten. Auch hier liegen trotz aller Hilfen durch das Framework und eine moderne IDE wieder genug Stolperfallen versteckt, um stundenlang an einer Zeile Code zu knabbern…

Licht im Dunkel

Bedruckte Stoffmasken. Ja, Burkas sind verboten, und ja, Spuckschutzmasken müssen jetzt alle tragen – klingt komisch, ist aber so.

Das ist natürlich auch eine Möglichkeit: weder China noch die U.S.A. sind schuld an der Pandemie. Das Ganze ist ein Trick der Marketing-Industrie, wieder etwas Schwung in deren abflautenden Printmedien-Bereich zu bringen. Gutes Stichwort dabei: „Bereiten Sie sich auf die ‘neue Normalität‘ vor“.

Ich war gestern in Würzburg, nur fünf Minuten bei Uhren-Zorn – und fast der einzige, der durchgängig eine Maske getragen hat. Die Leute sitzen und laufen in der völlig überlaufenen Stadt „in der alten Normalität“ herum – und das in einem Hochrisikogebiet wie Bayern, vergleicht man die Zahlen mit viel größeren Ländern (Slowenien, Kroatien uva.). Scheint in Stuttgart ebenso zu sein: offizielle Sperrstunde 0:30 Uhr. Die Kneipengänger gehen jetzt dafür regelmäßig unter der Woche erst um 5:30 Uhr nach Hause, das Personal verdient damit unter der Woche so viel wie vor der Pandemie nur am Wochenende (Fr., Sa.). Erinnert an die rauschenden 20er Jahre. Oder natürlich an die ständig parate Gasmaske ein paar Jahre später.

Das alles sind die Fakten in Deutschland, nicht das, was im Fernsehen vermerkelt und versödert wird. So unähnlich ist der Regierungs-Kokon den Reichsbürger-Verschwörungsgruppen nicht. „Sapere aude“ sagte dazu Kant im Dezember 1784 und gab der in Vergessenheit geratenden Aufklärung einen Ton.

„Von der Wahrheit haben wir oft nur einen Schimmer. Doch wahr ist: nah ist sie uns immer.“ – war auf einem Bild mit Huhn gestanden, das meine Mutter jahrelang in Gaibach hängen hatte. Das war Teil einer ganzen Reihe von Huhn-Gemälden von Peter Gaymann. Der macht aktuell eine Vernissage „Virus-Visionen“ im Buchheim-Museum in Bernried.