Link a local

Lokal kaufen. Ich suche guten Eierlikör!

Plattformen dazu gibt es schon, z.B.:
www.einzelheld.de
www.lokalkauf.org

Oder direkt hinfahren? Zu Vogler oder zur Regionalagentur Rubensdörfer? Oder im Würzburger Fass bestellen? Beim Gasthaus Goldenen Löwen ist mir der gute Likör zu nah an Erwin Rommel und seinem nationalsozialistischen, verrotteten Herzen…

Gut war auch der Eierlikör im Hamburger Hafen vom Eier-Carl! Natürlich schmeckt es eben am besten vor Ort.

Dummbatz

Während die Cola aus der Plastikflasche die Gurgel hinunter rinnt, der Zucker den Magen verklebt, die Phosphorsäure den Mund verätzt und die restlichen E-Stoffe den gesamten evolutionierten Haushalt durcheinander bringen, bleibt das Gehirn verschont: der Müll im Meer und im Boden, den die Nachrichten in ihrer Fake-News-Modalität als Bedrohung verbreiten, hat mit mir nicht das geringste zu tun.

Ein Schwanz-Unter-Versorgungs-KfZ muss gute drei Tonnen wiegen – sonst erfüllt es doch seinen Zweck nicht. Und die Klima-Anlage ist wichtig, wegen der Hitze draußen. Mit dem CO2-Anstieg, so ist sich das Gehirn siegesgewiss, hat das alles nichts zu tun. Das sind die anderen!

Das Handy fragt google. Das Tablett fragt google. Der TV fragt google. Die Browser fragen google. Das Auto fragt google. Meine Frau fragt google und die Regierung fragt google. Der Staubsauger fragt google und alle anderen, schönen, vernetzten Dinge fragen auch google. Und die Server machen: „brrrrrrrrrrrmmmmmmmm“.

Kinder in diese Welt?
Ihr habt doch einen an der Waffel. Noch mehr Dummbatz wäre echt… ach so. Na dann, Kinder hat ja schon jede Generation geworfen: auf geht’s. Dummbatz hat ja mit mir und denen nichts zu tun!

Betterworld

Das Übel der Welt nährt sich von Macht und Geld.


Ja, im Irak, da sitzt ein grosser Sozialist,
Der wo mit Kampfgas spritzt, und der auf Kinder schiasst.
De Perser schicken de Buam zum Sterbn mit siebzehn scho,
Grad fuer den Wahnsinn von einem kranken oidn Mo.
De Leit san so arm dort, de ham bloss eahna Lebn,
Do sogn de Drecksaeu, hey, dann miasst’s hoit des hergebn.
Waehrend da drueben da oa den andern massakriert,
Bewahrt der Westen seinen Wohlstand und kassiert.
Vom Oberstleutnant bis zu dem Minister nauf,
Da haelt ein jeder gern einmal sein Handerl auf.
I woass net, wos’s eahm zoihn, vielleicht a Luxusschnoin,
Vielleicht drunt im Tessin ein Haus mit Schwimmbassin.
Des is doch klar, denn der Mensch war oiwei scharf aufs Geld,
Die grossen Arschloecher san mir, weil mir ham’s gwaehlt.
Die Herrn habn Geld und Macht zsammkratzt das ganze Lebn,
Und zu de Jungen tan’s von Ideale redn,
De san so zynisch, de grinsen nur, wenn wer krepiert,
Doch dauert’s furchtbar lang, bis d‘ Menschheit des kapiert.
Ob du ein Soeldner bist, der nur fuers Geld rumschiasst,
Ob du den Sinn verstehst, oder bloss mitmarschierst,
Bist du Guerillakaempfer mit an Freiheitstraum,
Ja, wenn de Bombn tuscht, ja, dann is alles wurscht.
Es war scho oiwei so, sterbn tuat der kloane Mo,
De Grossn, de in Kriag eahm schicken, bleibn dahoam.

Songwriter: Georg Ringsgwandl

Live aufgenommen im Cafe Giesing. Produziert von Stefan Stoppok im Studio Giesing (Muenchen) fuer die Christiane Elhardt-Ringsgwandl
Musikproduktion, fuer Trikont-Unsere Stimme-Schallplatten, Januar 1989.

Gebsattel Florida – auf Vox!

Der Beitrag auf Vox in „Goodbye Deutschland“ am 6.07.2020 ab 21:15 Uhr:

Raabery Ink Society auf Vox

 

RAABERY INK SOCIETY

CAPE-CORAL-FLORIDA · 4635 Coronado Parkway · 33904 Cape Coral
phone: +1 239-205-6505

 

Hinter den Kulissen:

Dayindayout

Für die Sammlung „Was hat sich geändert in all den Jahren?“ hier ein weiterer Punkt:

Früher war ich zu allem Möglichen leicht zu begeistern und willig, voll auf’s Gaspedal zu drücken, aber bei nur wenigem fähig dazu, abzuschätzen, ob ich da richtig aufgehoben bin und meine Beteiligung sowohl mir als auch der jeweiligen Sache etwas bringt.

Heute habe ich meine Fähigkeiten in einigen Punkten über Jahre hinweg stabilisiert und ausgebaut. Ich weiß, was ich kann und wo die heiße Luft im Gespräch anfängt. Und ich bin komplett unbegeistert und unwillig, wenn es nur ein weiteres Mal um „Much adoe about Nothing“ geht…!

Corona-Virus und Remote Access

Wo wäre die Gesellschaft jetzt ohne Computer und Vernetzung? Eine Pandemie wie Corona lässt sich dank der IT-Entwicklung gut überstehen. Es stellt sich nicht die Frage, wie das, was jetzt ausgegeben wird, wieder „erwirtschaftet“ und „zurück gezahlt“ werden kann. Dank uns gibt es Automaten, die dem Menschen in der großen Menge Arbeit abnehmen, dass wir nicht mehr hin müssen. Und auch der CO2-Ausstoß braucht keinen Flugverkehr: das leisten die Serverfarmen ganz alleine.

Ob die Vielzahl der treuen, deutschelnden Vasallen mit der Krise, die jetzt erst beginnt, zurecht kommt und ob wir es innerhalb einer Generation lernen, die festgefahrenen Pfade des letzten, grausigen Jahrhunderts zu verlassen und uns der Umwelt wieder etwas bewußt zu werden und anzupassen?

Oder bleibt der Fokus auch weiterhin, die Produktionszahlen spätestens im vierten Quartal nicht nur wieder hochgefahren zu haben auf den „Stand von zuvor“ sondern sogar noch planmäßig zu steigern?

Die Erinnerung an ein System der planmäßigen Steigerung, dass von unserem einstigen, einverleibten Bruderstaat und dessen riesigen, ebenso zerfallenen Väterchen auch schon auf Herz und Nieren getestet wurde, scheint ebenso wenig zu helfen wie die jedem jetzt deutlich offenbarte und durch die Pandemie noch stark zunehmende Spaltung unserer kleinen, mitteleuropäischen Gesellschaft, in der großen europäischen Gemeinschaft, die sich genauso spaltet. Alles ganz im Dienst von Umwelt und Menschlichkeit, Intelligenz und Bewußtsein: möge der Bessere gewinnen.

Remote Access ist der Zugriff auf ein System von einem entfernten Ort aus, zur Sammlung, Übergabe und Aufbereitung von Kommunikation, zur Schöpfung, Steuerung und Koordination von Prozessen.

Marionettenregierung ist so ein System.

Kant plädierte 1784 für die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung (Mündigkeit).

Gewohnheitstierliebe

Der Mensch gewöhnt sich an allem, auch am Dativ.

Und an schlechte IT. Ebenso auch daran, seine Daten in fremde Hände zu geben.

Für die ITler ist mit Corona endgültig die goldene Zeit angebrochen: 1st-Level-Support 160,- Euro netto die Stunde. Zwei davon werden gebraucht zur Installation eines Acrobat Reader DC auf gerade mal acht Client-Systemen in einem remote Citrix-framework.

Wir hatten mal eine lokale Windows-Domäne bis 2014. Beim Rollout solcher Software-Pakete im schlecht abgekupferten Linux-Stil per Gruppenrichtlinie, inklusive Download des *.msi-Paketes hat mich die Richtlinien-Erweiterung oder -Korrektur bestimmt auch mal eine gemütliche halbe Stunde gekostet.

Dennoch kenne ich die Problematik: der Kampf mit Windmühlen und ständig den Berg wieder zurück rollenden Steinen kostet viel porfessionelle psychische Betreuung.

Unterschied Brutto – Netto

Der Netto-Arbeitslohn ist der Anteil des mit Lebenszeit erarbeiteten Geldes, der verwendet wird, um die täglichen Zwangsabgaben zu leisten: Mehrwertsteuer, Kraftstoffsteuer, Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer, Versicherungssteuer, alkoholbezogene Steuern, Schaumweinsteuer, Alkoholsteuer, Biersteuer, Tabaksteuer, Kaffeesteuer, umweltbezogene Steuern, Kfz-Steuer, Grundsteuer, Energiesteuern, Zollsteuer, Hundesteuer, Verwaltungsgebühren, Rundfunkgebühren, „Finanzdienstleistungen“ (Kontoführungsgebühren, Finanztransaktionsgebühren, Referenzzinssatz-Aufschlägen…) u.v.a.

Der Teil vom Brutto-Arbeitslohn, der nach Abzug des Netto-Arbeitslohnes noch übrig bleibt, ist die zumeist monatliche Zwangsabgabe für alle Ausgaben des Reichsunternehmens-Haushaltes, die sich die Regierungen ausdenken.

Die jeweilige konkurrenzbefreite und in ihrer Mächtigkeit stets wachsende Regierung besteht aus Bürgern wie Dir und mir, quasi sozusagen sogar Menschen. Wie Du und ich haben die einen Plan für ihr Handeln und wie alle Angestellten sind sie für ihre selbst legalisierten Entscheidungen im Rahmen ihres Planes, der mit Agilität, menschlicher Liebe respektive resultierender Blindheit sowie den restlichen üblichen menschlichen Irrungen verfolgt wird, nicht haftbar.

So großzügig, wie die Herren Söder und Scholz Geld rausgeben,
kann es nur unseres sein

Und wie wir alle wollen die wenigen Damen und vielen Herren der Regierung, dass es eine Wirtschaft gibt, die sie bezahlt. Denn der Baum bezahlt keine Steuern und der Fluss bezahlt keine Steuern und die Blume bezahlt keine Steuern und auch der Corona-Virus bezahlt, gemeinsam mit allen Millionen anderer Viren und Bakterien, Kakerlaken, Vögel und allem Getier und Gewächs, keine Steuern.

Die erneute Auflage einer heiligen Zeit, in der atheistische Anarchisten
mehr Gottvertrauen zeigen als erzkonservative Christen

Denn in der Bibel steht: „Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?“ (Matthäus 6:26)

Und genau so läuft das im Himmel und auf Erden: Hauptsache, wir halten das, „was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet“ nicht für so wichtig.

„Ist nicht das Leben mehr denn Speise? Und der Leib mehr denn die Kleidung?“ Ja, und ist nicht das Leben mehr als die Klimaveränderung? Wenn das Sterben der Menschen in die Medien kommt und auch einmal Thema wird? Der Tod, Schlafes Bruder, als Ende unseres irdischen Lebens – urplötzlich aus den Tiefen aufgetaucht, wird er hindrapiert, in ARD, ZDF und den anderen öffentlichen und nicht-öffentlichen (sondern ganz privaten) Sendern. Und alles bleibt daheim, da kommt er nicht hin, der grausame Schnitter. Daheim sterben die Leute? Im 21. Jahrhundert nicht mehr!

Das ist schon alles gut so, Greta; nur ruhig, kleines, zorniges Kind vom Berg. Es ist völlig o.k., mit der Welt nicht zurecht zu kommen – sie tut sich auch recht schwer mit uns.

Wir sind alle in Gottes Hand. Außer Kant!